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Spenden

Ohne finanzielle Spenden verändert sich nichts. 

Das will niemand gerne hören. Wir würden alle gerne hören, dass es genügt, einem Tier ein Zuhause zu schenken. Und so sehr es auch die Welt für dieses eine Tier verändert, so ändert es nichts an der Gesamtsituation. Sowohl in Bezug auf unser Strassenkatzen-Problem in Deutschland als auch für die Tiere in Griechenland. Die einzig nachhaltige Veränderung heißt Kastration. Solange sich die Tiere auf der Straße unkontrolliert und massenhaft vermehren, solange wird es Tiere geben, die Not leiden. Tiere, die nicht genug zu essen finden. Tiere, die nicht medizinisch versorgt werden. Tiere, die erfrieren. Tiere, die kein Zuhause haben. Tiere, die keine Menschen haben, die sie lieben. Tiere, die einfach unsichtbar in unserer Gesellschaft sind. 

Und so grotesk das auch klingen mag – wir müssen dafür sorgen, dass diese Tiere gar nicht erst in diese Welt gesetzt werden. Die Kastration einer Straßenhündin in Griechenland kann verhindern, dass dutzende Hunde geboren werden, die wiederum Not leiden und versorgt werden müssen. 

Ohne Spenden können wir weder hier in Deutschland unsere Kastrationskampagnen für Straßenkatzen durchführen, noch mit medizinischen Versorgungen und Kastrationen in Griechenland helfen. 

Helfen Sie uns dabei, nachhaltig und langfristig etwas für die Tiere zu verändern. Spenden Sie – egal, wie klein der Beitrag auch sein mag. Jeder einzelne Cent zählt.

Adoptieren

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an der Adoption eines Hundes unseres Tierschutzvereins.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, deren Mitarbeitende ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich arbeiten. Wir möchten Sie daher bitten, dem weiteren Vermittlungsprozess nur bei ernsthaftem Interesse an der Adoption eines Hundes nachzugehen. Weiter möchten wir Sie bitten, sich vor der Adoption eines Hundes aus dem Tierschutz umfassend mit den nachfolgenden Punkten auseinanderzusetzen.

Hunde verursachen monatlich kalkulierbare, jedoch auch unregelmäßige Kosten. Im medizinischen Notfall kann dies eine Tierarztrechnung bis zu 5.000 Euro bedeuten. Eine vollumfassende Krankenversicherung für Hunde kostet mindestens 60 Euro pro Monat. Eine OP-Versicherung kostet weniger, deckt aber bspw. keine bildgebende Diagnostik wie CTs oder MRTs ab, welche preislich bei über 1.000 Euro liegen können. Tierschutzhunde stammen, soweit nicht ausdrücklich beschrieben, nicht aus Zuchten von Elterntieren, die umfassend auf Erbkrankheiten untersucht wurden. Bei Hunden aus dem Tierschutz gibt es daher keine Garantie auf Gesundheit. Als Tierschutzverein kommen wir nicht für anfallende Kosten nach der Adoption eines Hundes auf.

Hunde sind eine langjährige Verpflichtung und erfordern Zeit, Geduld und Fürsorge. Insbesondere Hunde aus dem Tierschutz können in ihrer Vergangenheit traumatische Erfahrungen gemacht haben, sei es „nur“ ein Halterwechsel. Auch dies kann den Hund bereits so geprägt haben, dass er vielleicht niemals richtig alleinbleiben kann. Sind Sie bereit, hier Kompromisse einzugehen und Ihr Leben an die Bedürfnisse des Hundes anzupassen? Sind Sie bereit, bei aufkommenden Problemen nicht aufzugeben, sondern gemeinsam mit Ihrem Hund daran zu arbeiten – egal, wie viel Zeit, Geduld und Training es kosten mag? Sind Sie bereit, Ihrem Hund Verständnis und Liebe entgegenzubringen, auch wenn dieser nicht Ihrer anfänglichen Wunschvorstellung eines Hundes entspricht? Ist Ihnen bewusst, dass Hunde Individuen mit einzigartigen Persönlichkeiten sind? Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen, die enge Bindungen zu ihren Bezugspersonen aufbauen? Dass es einem Hund das Herz bricht, wenn dieser seine Familie wieder verlassen muss?

Deshalb kann bei uns ein Hund auch nicht einfach „ausgetauscht“ oder „zurückgegeben“ werden, sobald erste Schwierigkeiten auftreten. Wir erwarten von Adoptanten die gleiche Einstellung, die auch wir vertreten: Hunde sind keine Wegwerfartikel, sondern Familienmitglieder und treue Begleiter, die bedingungslose Liebe und Fürsorge verdienen. Wer einen Hund adoptiert, verpflichtet sich, diesem Hund sein Leben lang zur Seite zu stehen – auch bei Schwierigkeiten, in Krankheit oder wenn sich die eigenen Lebensbedingungen ändern.

Wenn Sie ebenfalls diese Einstellung vertreten und sich der Verantwortung eines Hundes aus dem Tierschutz bewusst sind, dann sind Sie herzlich eingeladen, die nachfolgende Selbstauskunft auszufüllen. Wir freuen uns, Sie durch die teils sehr persönlichen Fragen besser kennenzulernen. Die Erhebung dieser Informationen ermöglicht uns eine bestmögliche Einschätzung, ob unser Schützling zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.

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Bewerbung Adoption

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pflegestelle werden

Wir freuen uns sehr, dass Sie unseren Verein als Pflegestelle unterstützen wollen. Pflegestellen sind ein essentieller Teil unserer Arbeit im Tierschutz und ermöglichen einem Hund den ersten Schritt in ein besseres Leben.

Als Pflegestelle sind Sie ein Übergangszuhause für den Hund. Pflegestelle zu werden, weil man sich keinen (weiteren) Hund leisten kann oder um Hunde wie ein Paar Schuhe anzuprobieren, sind nicht die Intentionen, die wir uns von unseren Pflegefrauchen und – herrchen wünschen.

Wenn Sie sich für eine Pflegestelle mit Übernahmeoption entscheiden, müssen Sie früher oder später eine Entscheidung treffen, ob der Hund vermittelt werden soll oder für immer bei Ihnen bleibt. Bei Welpen erwarten wir diese Entscheidung innerhalb weniger Wochen, bei älteren Hunden darf sich auch mal etwas mehr Zeit genommen werden.

Ebenso erwarten wir von unseren Pflegestellen, die eigenen Kompetenzen zu kennen und in Abstimmung mit uns, realistische Entscheidungen bei der Wahl des Pflegehundes zu treffen. Es stellt für unseren Verein einen hohen organisatorischen Aufwand dar, wenn ein Hund seine Pflegestelle verlassen und anderweitig untergebracht werden muss. Deshalb sollte prinzipiell immer gewährleistet werden, dass ein Hund so lange in Pflege bleiben darf, bis dieser vermittelt wurde. Wie lange eine Vermittlung dauert, ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Alter, Geschlecht oder Wesen des Hundes.

Auch wenn wir uns bei der Wesens- und Charakterbeschreibung des Hundes bestmöglich bemühen, kann es vorkommen, dass sich der Hund auf seiner Pflegestelle anders verhält als beschrieben. Als Pflegestelle sollte man auf solche „Überraschungen“ grundsätzlich vorbereitet sein und dem Hund die Zeit geben, die er braucht.


Bewerbung Pflegestelle