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FAq's - häufigste fragen zum thema pflegestelle

Was ist eine Pflegestelle? 
Eine Pflegestelle ist eine Zwischenstation, bis ein Hund seine Für-Immer-Familie findet. Euer Pflegehund lebt bei euch, bis er in sein endgültiges Zuhause vermittelt wird. 

Was kostet es, Pflegestelle zu sein?
Natürlich müsst ihr keine Schutzgebühr bezahlen und auch nicht für den Transport den Hundes aufkommen. Das übernimmt unser Verein, genauso wie die Kosten für alle Tierarztbesuche und die Haftpflichtversicherung. 

Was wir uns von unseren Pflegestellen wünschen, ist, dass sie selbst das Futter und die Grundausstattung für den Hund (Körbchen, Spielzeug etc.) stellen. Hunde aus Deutschland bringen oft bereits alles aus ihrem alten Zuhause mit, sodass man als Pflegestelle gar keine Ausgaben hat.
Die Regelungen für die Steueranmeldung von Pflegehunden unterscheiden sich regional.

Für unsere treuen Pflegestellen übernehmen wir auf Dauer alle Kosten ihrer Pflegis, auch Futter. Pflegestellen haben immer Priorität als Adoptanten für einen unserer Hunde.

Welche Hunde suchen eine Pflegestelle? Muss ich jeden Hund nehmen?
 
NEIN! Du kannst selbst entscheiden, welchen Hund du in Pflege nehmen möchtest, egal ob klein oder groß, jung oder alt, aus Deutschland oder Griechenland. Du musst niemals einen Hund in Pflege nehmen, den du nicht möchtest.

Weit verbreitet ist auch das Vorurteil, dass nur verhaltensgestörte oder traumatisierte Hunde eine Pflegestelle suchen. Das stimmt nicht! All die tollen Hunde oben auf dem Bild waren bereits bei uns auf Pflegestellen. 

Was wir aber auch ehrlicherweise vorher sagen müssen, ist, dass uns manchmal Pflegestellen-Bewerbungen erreichen, die etwas zu hohe Ansprüche stellen. Wenn deine Präferenzen z.B. „nur Chihuahua-Hündinnen bis 3kg, die stubenrein sind und alleine bleiben können“, dann bist du für uns als Pflegestelle leider nicht geeignet. Natürlich ist es vollkommen verständlich, dass nur Pflegehündinnen einziehen können, wenn dein Hund nicht mit Rüden verträglich ist. Es ist auch in Ordnung bei Rasse oder Größe Vorlieben zu haben, aber wir wünschen uns Pflegeeltern, die allgemein eine Motivation mitbringen, Hunden in Notlagen zu helfen.

Was muss man als Pflegestelle können/bieten?
Das kommt immer auf den jeweiligen Pflegehund an. Manche ängstlichen Hunde sind nicht für eine Wohnung in der Stadt geeignet. Für Welpen oder gut sozialisierte Hunde ist dies aber in der Regel kein Problem. Wir schließen daher grundsätzlich keine Wohnsituation aus.
Natürlich müssen immer alle Personen im Haushalt mit der Haltung eines Pflegehundes einverstanden sein. Auch die Genehmigung zur Tierhaltung des Vermieters muss vorliegen.
Vorhandene Hunde im Haushalt sind in der Regel kein Problem, denn die meisten unserer Schützlinge sind verträglich mit Artgenossen. Zu Katzen können nicht alle Hunde ziehen, bspw. kein erwachsener Jagdhund. Wenn ihr noch Hundeanfänger seid oder kleine Kinder habt, ist das kein Problem – auch für euch haben wir den richtigen Vierbeiner!
Vor allem braucht man für einen Pflegehund aber viel Zeit. Wenn alle Personen im Haushalt 40h außer Haus arbeiten, ist ein Pflegehund nicht ratsam, da die meisten Pflegis nicht von Anfang an stundenlang alleine bleiben können. 

Wie lange bleibt ein Pflegehund bei mir?
Auch das kommt immer auf den jeweiligen Hund an. Welpen ziehen in der Regel nach 1-3 Wochen wieder aus, bei älteren Hunden kann es auch mal einige Monate dauern. Eine genauere Einschätzung können wir dir aber immer zum jeweiligen Hund geben, denn uns ist bewusst, dass auch du Termine wie Urlaube vorher planen musst!

Darf ich den Hund auch behalten?
Ja, natürlich darfst du dich jederzeit dazu entscheiden, deinen Pflegehund für immer zu behalten und damit zu einem sogenannten „Pflegestellenversager“ zu werden.

Wie werde ich Pflegestelle?
Weil wir natürlich wollen, dass unsere Schützlinge gut aufgehoben sind, telefonieren wir erstmal mit euch und machen eine Vorkontrolle bei euch zuhause. Keine Sorge – wir kommen dafür nicht unangekündigt vorbei, sondern machen einen Termin mit euch aus. Wenn bei der Vorkontrolle alles in Ordnung war, seid ihr bereit für euren ersten Pflegi.

Wie ist der Ablauf?
Sobald ihr als Pflegestelle bei uns gemeldet seid, fügen euch nun unserer Pflegestellen-WhatsApp-Gruppe hinzu. In diese stellen wir unsere Notfellchen ein und ihr könnt euch melden, wenn ihr einen der Hunde aufnehmen wollt.
Wann der Vierbeiner bei euch ankommt, ist davon abhängig, ob sich der Hund in Deutschland oder in Griechenland befindet. Für die griechischen Hunde gibt es bestimmte Transport-Daten. Der Trapo fährt meistens einmal pro Woche. Welpen dürfen erst mit 15 Wochen ausreisen, deshalb muss man sich bei diesen manchmal ein bisschen gedulden.
Bei den deutschen Hunden, die Pflegestellen suchen, handelt es sich meist um Notfälle, die schnellstmöglich ihr Zuhause verlassen müssen. Hier solltest du zeitnah, also innerhalb der nächsten Tage bereit stehen und im besten Fall auch die Möglichkeit haben, deinen Pflegehund abzuholen. Leider ist es nicht allen Haltern, die ihre Hunde abgeben müssen, möglich, die Hunde selbst zu bringen. Manchmal können wir aber auch ein Hundetaxi bestellen, das den Hund zu dir nachhause bringt.

Wenn dein Pflegi eingezogen ist, stehen wir selbstverständlich rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Sollte der Vierbeiner mal krank werden, machst du einen Termin beim Tierarzt aus und wir senden der Praxis eine Kostenübernahmeerklärung zu. Die meisten Tierarztpraxen rechnen dann über Rechnung mit uns ab, damit du nicht in Vorkasse gehen musst. Sollte ein medizinischer Notfall vorliegen, ist natürlich keine Zeit zu verlieren. Hier solltest du dich sofort auf den Weg zur nächsten Praxis machen und wir regeln den „Papierkram“, sobald Zeit ist.

Um die Vermittlung deines Pflegehundes kümmern wir uns, aber natürlich darfst auch du ihn gerne immer und überall bewerben. Wenn sich tolle Interessenten gefunden haben, machst du mit diesen einen Besuchstermin aus, damit sie den Hund kennenlernen können. Sollte die Familie ihn adoptieren wollen, kümmern wir uns um die nächsten Schritte, bis dein Pflegehund von seiner offiziellen neuen Familie bei dir abgeholt wird. Das ist der traurige Teil daran, Pflegestelle zu sein, denn nun heißt es, Abschied nehmen. Wenn es dir Spaß gemacht hat, einen Pflegehund zu betreuen, kann aber natürlich jederzeit der Nächste einziehen!

Du hast Lust, uns als Pflegestelle zu unterstützen und Hunden in Not zu helfen? Dann klick hier unten auf den gelben Button, um das Formular auszufüllen:

Wenn du noch Nachfragen zum Thema Pflegestelle hast, melde dich gerne über die unten angegebenen Kontaktdaten!